Franziskusschule kann Oberschule werden

Hannover/Wilhelmshaven - 8. Mai 2012. Die Franziskusschule kann Oberschule werden. Mit einer Änderung des derzeit geltenden Konkordats erhält die Katholische Kirche künftig das Recht, die in ihrer Trägerschaft bestehenden 15 Konkordatsschulen in Niedersachsen als Oberschulen fortzuführen.

Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, und Ministerpräsident David McAllister haben einen entsprechenden Änderungsvertrag heute im Gästehaus der Landesregierung in Hannover unterzeichnet. Der Vorsitzende der Niedersächsischen Ordinarienkonferenz, Bischof Norbert Trelle (Hildesheim), und Kultusminister Dr. Bernd Althusmann unterschrieben im Anschluss die weiterführenden Bestimmungen. Bislang werden die Konkordatsschulen als Haupt- und Realschulen geführt.

Hundesteuer wird nicht abgeschafft!

Dies ist ein Hilferuf! Mein Herrchen, der Tiernichtversteher Heinz-Peter Tjaden, heckt etwas aus. Offenbar hat er heute Katharina von der Leyen zu einer Kolumne in "Bild am Sonntag" angestiftet, in der diese Schreiberlingin die Abschaffung der Hundesteuer fordert.

Hier knurrt der Jagdterrier Mike Tjaden weiter

Behinderungen auf der A 29

Wilhelmshaven - 27. April 2012. Im Zuge der Autobahn 29 in Wilhelmshaven sind am Brückenbauwerk über die Preußen- und Möwenstraße kurzfristig die Fahrbahnübergänge zu sanieren. Hierfür werden halbseitige Sperrungen der Autobahn jeweils in beiden Fahrtrichtungen zwischen der Anschlussstelle Fedderwardergroden und der Auf- bzw. Abfahrt Flutstrasse für etwa zwei mal vier Wochen erforderlich.

Die Sanierungsarbeiten sollen Ende Juni 2012 beendet sein.

WZ-Auflage sinkt und sinkt

Wilhelmshaven - 24. April 2012 (tj). Täglich werden über 23 000 Exemplare gedruckt, täglich verkauft worden sind im ersten Quartal 2012 20 550. Vor einem Jahr betrug die verkaufte Auflage 21 222 Exemplare. Die Abonnentenzahl sank von 18 966 auf 18 537. 

Mehr Frauen für MINT-Fächer begeistern

Auch Jade-Hochschule macht mit

Hannover/Wilhelmshaven - 27. März 2012. Unter dem Motto „Probieren - dann Studieren!" ist heute das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit rund 800.000 Euro geförderte Projekt Niedersachsen- Technikum in Hannover offiziell gestartet. Vom kommenden Wintersemester an kooperieren bei diesem bundesweit beispielgebenden Projekt landesweit Hochschulen mit Unternehmen und bieten den Teilnehmerinnen einen Einblick in technische und naturwissenschaftliche Berufe sowie Studienfächer. Ziel der Kooperation ist es, mehr junge Frauen für ein Studium der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) und für eine Tätigkeit in diesem Berufsfeld zu motivieren.

„Mit dem praxisnahen Projekt möchten wir vor allem junge Frauen ansprechen, die bei der Wahl ihres Studiums noch unentschlossen sind. Wir sind überzeugt davon, dass wir mit der Kombination aus Betriebspraxis und Schnupperstudium Vorbehalte gegenüber technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen und Berufen abbauen und Begeisterung wecken können", sagte Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka. Sie rief während der heutigen Auftaktveranstaltung an der Hochschule Hannover weitere Unternehmen auf, sich am Niedersachsen-Technikum zu beteiligen. Solche Kooperationen seien für alle Partner gewinnbringend, sagte Wanka vor zahlreichen Führungskräften und Personalverantwortlichen aus Hochschulen, Unternehmen und Verbänden.

Das Niedersachsen-Technikum beinhaltet ein sechsmonatiges Praktikum in einem Unternehmen. Die Teilnehmerinnen besuchen zudem einmal pro Woche eine der beteiligten Hochschulen. Den Technikantinnen bietet sich so die Möglichkeit, parallel konkrete Berufsfelder in Betrieben und die technischen Studienangebote der Hochschulen kennenzulernen. Zudem erhalten diese von den Unternehmen eine Praktikumsvergütung.

An den beteiligten Hochschulen werden projektbetreuende Stellen eingerichtet, die das Wissenschaftsministerium mitfinanziert. Eine koordinierende Funktion übernimmt die Hochschule Osnabrück. Dort haben die Erfahrungen mit Teilnehmerinnen aus zwei bereits erfolgreichen Probedurchgängen gezeigt, dass junge qualifizierte Frauen für MINT-Studiengänge gewonnen werden können. Und dies sowohl bei mathematisch-technisch interessierten Schulabsolventen als auch bei denjenigen, die ihre Studienwahlentscheidung noch nicht getroffen haben.

Folgende elf Hochschulen haben schon verbindlich ihre Beteiligung an dem Projekt zugesagt: Leibniz Universität Hannover, Hochschule Hannover, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Jade Hochschule, TU Clausthal, HAWK Hildesheim, TU Braunschweig, Ostfalia Hochschule, Universität Osnabrück, Hochschule Osnabrück und die Hochschule Emden/Leer.

Als großes Unternehmen in Niedersachsen hat die Volkswagen AG für das Projekt bereits 25 Plätze für Technikantinnen an den unterschiedlichen Produktionsstandorten in Aussicht gestellt. Auch der Arbeitgeberverband und die Stiftung NiedersachsenMetall unterstützen das Projekt und werben in den rund 300 Mitgliedsunternehmen, Plätze für Technikantinnen bereitzustellen.

Die heutige Auftaktveranstaltung bietet Hochschulen und Unternehmen die Gelegenheit, sich zu vernetzen und die Initiative für eine gemeinsame Gestaltung des Niedersachen-Technikums zu ergreifen.

Weitere Informationen unter:

www.niedersachsen-technikum.de



Anlaufstellen für ehemalige Heimkinder

Schläge, Demütigungen, Missbrauch: In kirchlichen und staatlichen Kinderheimen ist in den 50er, 60er und 70er Jahren Entsetzliches geschehen. An einem Runden Tisch des Deutschen Bundestages wurden die dunklen Kapitel aufgearbeitet, der Abschlussbericht führte zu hitzigen Diskussionen. Ehemalige Heimkinder waren mit den Ergebnissen nicht zufrieden, demonstrierten gegen die Empfehlungen des Runden Tisches, die in einen Fonds mündeten. 100 Millionen Euro wurden für die Linderung von Folgeschäden, 20 Millionen Euro für Nachzahlungen in die Rentenkasse locker gemacht. Entschädigungen für erlittenes Leid sind nicht vorgesehen.

Nun sind Anlaufstellen für ehemalige Heimkinder gegründet worden: Landkreis Friesland, Lindenallee 1, 26441 Jever, Sigurd Gramberg, Telefon 04461/919 3420, Landkreis Wittmund, Dohuser Weg 6, 26409 Wittmund, Jochen Gerdes, Telefon 04462/86 13 45.

Weitere Informationen

 Erinnerungen an Sturmflut vor 50 Jahren

Wilhelmshaven - 23. November 2011 (tj). Männer haben Sandsäcke geschleppt, in Voslapp gaben sie die Hoffnung auf - wie mein Großvater, der von einem Wunder sprach, das sich anschließend ereignete: "Plötzlich war es windstill. Dann drehte sich der Wind." In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962. Für diese Sturmflut vor 50 Jahren sucht die Arbeitsgruppe Stadtforschung Zeitzeugen, Fotos und Filme. Weitere Informationen: Stadtarchiv, Telefon 04421/16 11 43.

So wählt man an der Jade

Wilhelmshaven - 16. November 2011 (tj). Oberbürgermeisterwahlen in Wilhelmshaven: Die Unterschrift einer kritischen Leserbriefschreiberin verschwindet im Wahlamt, der Verleger der "Wilhelmshavener Zeitung" will die Verbreitung eines Gerüchtes verhindern und schaltet seinen Anwalt ein...Jetzt ist die dritte Auflage von Heinz-Peter Tjadens Broschüre "Wahl spezial - Gelebte Demokratie an der Jade" auf dem Markt - als e-book und als Print.

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